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Unsere
Herangehensweise an das Projekt wurde von dem Konzept der Erfahrungsgestaltung
von Constanze Kirchner geleitet. Das heißt, dass immer die
Originalbegegnung im Zentrum stand. Dies fand mittels einer Führung
durch die Ausstellung mit den Museumspädagoginnen des Kunstmuseums
statt. Als besonders fruchtbar für das Sammeln von Erfahrungen
erwies sich die unmittelbare praktische Auseinandersetzung in der
Kunstwerkstatt des Museums.
Die SchülerInnen betrachteten zum Teil mit großem Schauder
die oftmals grausamen Darstellungen des Krieges. Die Werke Goyas
bekamen für sie die Bedeutung eines Mahnmals gegen den Krieg.
Als Technik sollten sie im Zusammenhang mit der Ausstellung die
Kaltnadelradierung kennen lernen. Anstelle von Kupferplatten verwendeten
wir Platten aus Kunststoff, die die SchülerInnen leichter bearbeiten
konnten. Durch das Vorhandensein einer Druckpresse an der Schule
konnte mit der Technik der Radierung weiter experimentiert werden;
so entstanden zweifarbige Drucke. |